SCHUHE ZU GROß – WAS TUN?
Lesezeit ca. 3 Minuten | Autor: HUMANIC Blog Team
Dass zu kleine Schuhe ein Garant für Aua sind, ist hinlänglich bekannt. Deswegen kauft sie auch niemand von uns bewusst. Bei einer Nummer zu groß sieht das aber manchmal etwas anders aus, oder? Liebe auf den ersten Blick mit einem Paar Schuhe, die es nur noch eine Größe größer gibt? “Das wird schon gehen” und zack, gekauft – kennst du? Ja, wir auch. Oder eigentlich die richtige Größe gekauft, aber sie sind größer geschnitten? Ist dein Lieblingspaar schon etwas ausgelatscht, du bist aber noch nicht bereit für die Trennung? Aus welchem Grund auch immer: Sind die Schuhe zu groß, kann das Gehen in ihnen zur Aufgabe werden. Mit den richtigen kleinen Helferlein kannst du aber auch etwas zu großes Schuhwerk tragen und feiern. Welche genau? Frag Franz!
WANN SIND SCHUHE ZU GROß?
Pi mal Daumen (Achtung, Wortspiel) gilt hier: Ein Schuh hat die richtige Größe, wenn zwischen dem längsten Zeh und dem Ende der Sohle noch eine Daumenbreite Platz ist. Mehr als das ist zu viel und bedeutet, dass der Schuh zu groß ist. Als Erwachsener macht es also absolut Sinn, beim Anprobieren den klassischen “auf-die-Schuhspitze-drücken”-Move zu machen. Um herauszufinden, ob Kinderschuhe zu klein sind, allerdings nicht. Wieso, erfährst du in unserem Beitrag zum Thema.
WAS KANN MAN TUN, WENN SCHUHE ZU GROß SIND?
Okay, deine Schuhe sind also zu groß. Und jetzt? Die guten Stücke einfach im Schrank verschwinden zu lassen, wäre viel zu schade. Verschenken ist ein bisschen besser, aber dann hast du ja nichts davon. Also lautet die Devise: Was nicht passt, wird passend gemacht! Kleine Tools machen’s möglich:
FERSENPOLSTER
Sie sind die Rettung für Pumps, Loafer & Co., die größer sind als gedacht: Fersenpolster sorgen für besseren Halt, wenn du beim Gehen ständig mit der Ferse aus deinen Schuhen rutschst. Die kleinen Pads werden einfach innen im hinteren Fersenbereich angebracht und helfen dabei, den überschüssigen Platz zwischen Fuß und Schuh auszugleichen.
Besonders praktisch sind Fersenpolster bei Schuhen ohne Schnürung, wie Pumps, Ballerinas oder Loafern. Sie können nicht nur das Herausrutschen der Ferse reduzieren, sondern auch unangenehme Reibung und damit die Entstehung von Blasen verhindern helfen. Je nach Modell bestehen sie aus weichem Gel, Leder oder Schaumstoff und bieten zusätzlichen Tragekomfort.
Wie werden Fersenpolster richtig angebracht? Reinige zuerst die Innenseite deiner Schuhe im Fersenbereich und lass sie vollständig trocknen. Anschließend kannst du die selbstklebenden Fersenpolster an der Innenseite befestigen. Achte darauf, dass sie gleichmäßig sitzen und beim Gehen weder verrutschen noch drücken. Bei Bedarf lassen sich manche Modelle vorsichtig entfernen und neu positionieren.
Wann sind Fersenpolster sinnvoll? Vor allem dann, wenn deine Schuhe grundsätzlich gut passen, aber an der Ferse etwas zu locker sitzen. Sind die Schuhe insgesamt deutlich zu groß, reichen Fersenpolster allein meist nicht aus. In diesem Fall können zusätzliche Einlegesohlen helfen. Bei stark abweichender Schuhgröße ist ein passenderes Modell jedoch die bessere Wahl.
Für mehr Halt in deinen Lieblingsschuhen eignen sich beispielsweise die Heel Grip oder Gel Heel Grip Fersenpolster von BAMA.
EINLEGESOHLEN
Sie sind die Chamäleons der Schuhwelt: Einlegesohlen helfen gefühlt immer! Egal, ob die Schuhe quietschen, du in ihnen frierst, schwitzt – oder auch, wenn sie dir zu groß sind. Denn aus Modellen wie Sandalen, Sneakers, Stiefeletten oder Boots rutscht man in der Regel nicht raus, wenn sie zu groß sind. Stattdessen rutschen deine Füße als Ganzes in ihnen herum. Auch nicht viel besser. Die richtigen Einlegesohlen dienen in dem Fall quasi als kleines “Podest” für deine Füße, das Platz im Schuh wegnimmt und dank dem du besseren Halt in ihnen hast. Welche Sohle die richtige ist, hängt von der Jahreszeit und deinen Bedürfnissen ab. Generell gilt: Je dicker die Einlegesohle, desto kleiner fühlen sich die Schuhe an. Dünne Sohlen aus Baumwolle oder Leder (z. B. Fresh Cotton oder Fine Leather von BAMA) genauso wie ultradünne Gel-Einlegesohlen verkleinern also weit weniger als dicke Kollegen aus Schafwolle oder Gel.
Bonus für diejenigen von uns, deren Füße gern mal schwitzen: Einlegesohlen mit eingebautem Fußdeo können gleichzeitig auch damit helfen.
VORFUßEINLAGEN
Sie sind die kleinen Geschwister der Einlegesohlen: Vorfußeinlagen werden im vorderen Teil der Schuhe platziert, also unter den Zehen und dem Fußballen. Dort bilden sie, genau wie ihre größeren "Gegenparts", eine zusätzliche Unterlage. Diese füllt überschüssigen Platz aus und rückt so deinen Fuß im Schuh dezent nach hinten. Das ist perfekt für zu große Pumps, Boots, Stiefeletten & Co. mit Absatz. Mit Vorfußeinlagen lassen sich Schuhe um bis zu eine halbe Größe verkleinern – und das Beste: Sie machen Heels bequemer, weil der Fußballen entlastet wird. Win-win! Es gibt sie sowohl aus Gel als auch aus Leder. Beide lassen sich spurlos wieder entfernen, Modelle aus Leder kannst du auch in anderen Schuhmodellen wieder einsetzen und “wiederverwenden”.
DICKE SOCKEN
In der kalten Jahreszeit kannst du dir ganz einfach mit dicken Socken helfen. Die füllen nicht nur den überschüssigen Platz im Schuh aus, sondern halten gleichzeitig auch noch warm. Wieder win-win!
Damit zu großes Schuhwerk gar nicht erst in deinem Warenkorb landet, kannst du übrigens einfach in deiner nächsten HUMANIC Filiale vorbeikommen. Unsere geschulten Mitarbeiter sagen dir ganz genau, welche Schuhgröße du hast. Und wenn du die Infos in deinem Kundenkonto speicherst, kannst du dir im HUMANIC Onlineshop ganz easy alle Modelle anzeigen lassen, die dir wie angegossen passen. Deine Bestellung liefern wir dann versandkosten- und CO2-frei mit der Österreichischen Post und inklusive gratis Rücksendelabel.
Mehr Tipps zu allem rund um Schuhe und Fashion gefällig? Das HUMANIC Magazine ist stets zu Diensten!